Licht

Einführung

Medienserver in der Veranstaltungstechnik

Medienserver kommen in modernen Produktionen zum Einsatz. Doch wofür brauch man sie eigentlich genau? Und welche gibt es derzeit auf dem Markt? Wiki Autor Herbert Bernstädt klärt über den Einsatz von Medienservern in der Veranstaltungstechnik auf! 

Displays zeigen anliegende Inhalte der Medienserver
Mit Einzug der LED-Wände sind auch auf fast jeder Produktion Medienserver mit am Start. (Bild: Herbert Bernstädt)

 

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Übersicht
Warum werden Medienserver benötigt?
Funktionalitäten der Medienserver
Performance
Übersicht: Medienserver am Markt
Green Hippo: Hippotizer HD V3
Pictuall: Octo Mediaserver
ArKaos: A10 HD Media Master MediaServer
Coolux: Media Server LT/STD/PRO
High End Systems: Axon Media Server
Martin Professional: Maxedia PRO
MA: Video Processing Unit
MX Wendler: FXServer
Fazit


Warum werden Medienserver benötigt?

Waren bis vor kurzem Licht und Video noch zwei völlig getrennte Welten, so verschmelzen sie heute immer mehr. Für ein interessantes Setdesign, reicht es heute im TV-Studio nicht mehr aus, eine Fläche mit Videoinhalten zu bespielen. Heute müssen die Flächen in das Setdesign integriert werden, was dank moderner LED -Technik hervorragend realisierbar ist. Damit können neue Strukturen oder Geometrien von Flächen gestaltet werden, die sich zum einen ideal an die Bedürfnisse des Szenenbildes anpassen lassen und zum anderen auch in der Lage sind, Videoinhalte wiederzugeben. Dabei geht es aber längst nicht mehr um eine gegenständliche Darstellung, sondern um Lichtgestaltung im erweiterten Sinn. Somit erfolgt ein Eindringen von Video in die Gestaltung von Szenenbilder und dies im engen Zusammenschluss mit der Beleuchtung.

Folglich werden für die Videozuspielung  neue Funktionalitäten benötigt, als das die bisherigen Videomischsysteme wie die von Sony, Grass Valley oder Barco leisten können. Denn ein Lightdesigner wird sich heute nicht mehr mit einem vorgefertigten Video zufrieden geben, wenn er es nicht selber und innerhalb der Entstehungsphase des Designs für sein Lichtkonzept anpassen kann. Wurden bisher für die Videoverarbeitung während einer Show Videoschnittsysteme eingesetzt, so findet man heute im modernen Studiobetrieb einen oder mehrere Medienserver. Der Medienserver ist ein Rechner mit spezieller Software, die in der Lage ist, Videos quasi „in Echtzeit“ zu verändern, um sie besser in das Szenenbild integrieren zu können. Es folgt eine Einführung in das Thema Medienserver sowie ein kurzer Überblick über die zur Zeit am Markt etablierten Funktionslösungen.

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Funktionalitäten der Medienserver

Einer der großen Vorteile von Medienservern ist, dass diese in der Regel bereits eine große Anzahl von abstrakten oder gegenständlichen Kurzvideos auf der Festplatte bereit halten [mitgelieferter Content Umfang]. Diese Videos oder Bilder, genannt „Content“, können nun mittels dieses Videoservers in verschiedenster Art und Weise in Echtzeit manipuliert werden, so dass ganz neue Bildsequenzen entstehen. Hinzu kommt die Anpassung an das konventionelle sowie an das Effektlicht. Damit ist eine unbegrenzte Vielfalt von Variationen möglich, die nur noch von der eigenen Phantasie begrenzt werden. Wohl gemerkt werden hier fertige Videos weiter bearbeitet, wobei das Original bzw. die Quelldatei unverändert bleibt.

Zylinderprojektion
Projektionen auf gewölbte Flächen (Bild: Herbert Bernstädt)

Eine der Aufgaben des Medienservers ist das Anpassen des Ausgabebildes auf die verschiedenen Oberflächenformen einer Projektionsfläche [Keystone Correction] [Gekrümmte Flächen] [Softedge]. Dabei kann sich diese Fläche während der Show verändern, weil z.B. die Showtreppe aufgefahren wird oder Dekorationen verfahren werden. Hier kann ein Mediaserver im Livebetrieb entsprechende Anpassungen vornehmen.

Weiteres Hauptaugenmerk eines Medienservers ist die Fähigkeit, den Content im virtuellen Mediaserverraum auf eine virtuelle Fläche oder auf einen virtuellen Körper aufzuspielen. Diese Körper können dreidimensional verändert [3D-Effekte] und frei in dem virtuellen Raum bewegt werden. Er kann rotieren, Taumeln und alle weiteren erdenklichen Eigenbewegungen annehmen [Layerfunktionen]. Auch die Aufprojektion auf den Körper kann sich endlos als Schleife wiederholen, zurücklaufen oder als Zeitlupe oder Stehbild angezeigt werden [Bewegtbildsteuerung]. Dabei spielt auch die framegenaue Positionierung und die Einbindung von Live-Signalen mit möglichst geringer Latenzzeit eine wichtige Rolle. Oft hat man auch die Möglichkeit, eine Betrachterkamera mit einem bestimmten Blickwinkel in diesem Raum zu positionieren, wodurch auch das Bild heran oder heraus gezoomt werden kann. Dieses virtuell aufgezeichnete bzw. entstehende Bild wird nun als Output vom Mediaserver geliefert und versorgt damit Beamer, LED-Videowände oder sonstige LED-Körper.

Moving Projektor
Kopfbewegter Projektor im Set empfängt die Signale des Medienservers (Bild: Herbert Bernstädt)

Damit sich in dem virtuellen Raum aber nicht nur der eine mit Content bespielte Körper im unendlich schwarzen Nichts bewegt, können weitere Körper oder Flächen mit eignem Content hinzugefügt werden. Man spricht dann von den verschiedenen „Layern“ [Layer]. Diese Körper können sich durch ihre Bewegungen in dem virtuellen Mediaserverraum gegenseitig abdecken oder auch durchdringen [Layer Zusammenspiel]. Weiter kann man – ähnlich wie bei einem Gobo – mit Layern auch Bildansichten abdecken [Framing, Iris, Blendenschieber]. Dazu kommt, dass man hier auch alle Beeinflussungsmöglichkeiten der Farbgestaltung [Farbmischung] – z.B. schwarz soll transparent sein [Colorkeying] – der Flächen, Ebenen und auch auf die Contents selber hat.

Die Verbindung zur Lichtwelt wird einfach gehalten, so dass wie bei einem Scheinwerfer über DMX ein- und ausgeblendet werden kann. So können entsprechend meist alle Funktionen wie die Auswahl des Contents auf die Auswahl des Körper, die Auswahl der Bewegung und Eigenbewegung mittels DMX gesteuert werden. Somit kann der Gestaltende mit seinem Lichtstellpult nicht nur die Farbe seiner Movinglight-Beams verändern, sondern dazu passend mit dem gleichen Pult auch die Wiedergabe des Medienservers kontrollieren – und zusammen mit der Lichtshow auch alle Veränderungen abspeichern, inkl. Überblendzeiten und Geschwindigkeiten oder auch zusätzliche Register für Improvisationen belegen. Inwieweit diese Funktionsvielfalt von einem Medienserver, der in HD Auflösung arbeiten kann, bereitgestellt wird, geht aus der unten stehenden Übersichtstabelle hervor. Dass dabei die Performance des gesamten Systems eine der Hauptrollen spielt wird, ist dabei leicht ersichtlich. Denn der Server muss ja für jeden Layer den Körper mit Bild berechnen sowie alle bewegenden Einflüsse umsetzen und dann das virtuelle Bild aus Sicht der virtuellen Kamera umrechnen, was eine erhebliche Rechenleistung bedeutet – je höher die Bilder aufgelöst sind und je mehr Layer dazugerechnet werden müssen.

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Performance

Die Performance bildet sich aus der Schnittmenge von Hardware, Software und Content. Eine HD-Auflösung von 1920 × 1080 benötigt – je nach zu berechnender Farbtiefe, der Anzahl der eingesetzten Layer und den geforderten Verfremdung und Behandlung – erhebliche Rechnerleistung. Die Software alleine mag zwar die Funktionalität bieten, aber ob die Berechnung durch den Rechner schnell genug durchgeführt wird, bevor das Auge ein Ruckeln wahrnimmt, ist eine der zentralen Performance-Fragen. Oft wird von einer großen Anzahl an Layern gesprochen. Aber werden diese Layer mit 3D-Körper und hochauflösenden Videotexturen überzogen, so schrumpft sehr schnell die Zahl der berechneten Bilder pro Sekunde – bzw. kann man dann doch nur wenige Layer verarbeiten, um noch ein ruckelfreies Ausgangsbild zu erhalten. Aber auch die verwendeten Algorithmen der Software haben erheblichen Einfluss auf die Verarbeitungsgeschwindigkeit. Und nicht zuletzt auch die Größe der zu verarbeitenden Inhalte. Man sieht, dass diese Variablen so groß sind, dass es schwer fällt, ein wirkliches Ranking über die Performance zu erstellen. Am besten testet man seine eigene Anforderung zunächst einmal mit dem Wunschgerät aus.

Übrigens: Betriebssysteme mit Windows können (nicht nur bei einem Mediaserver) weitere Probleme hervorrufen, sind aber gerade dort wegen ruckender Bilder in der Show sehr störend. So staunt mancher Servicetechniker nicht schlecht, wenn er auf eine Baustelle gerufen wird, weil die Performance der Medienserver katastrophal sei. Die Performance-Bremsen, die der Servictechniker dann häufig aufspürt, sind meist von Kollegen verursacht worden, die über diesen Server im Internet surfen oder Spiele wie „World of Warcraft“ installiert haben, die dann natürlich die Performance der Mediaserver-Software bremsen. Ist ja auch logisch, da die Grafikpower eines Medienservers gerade die grafikhungrigen Spiele gut bedient. Aus diesem Grund werden immer mehr reine Softwarelösungen vom Markt verschwinden und mit einer Hardeware zusammen verkauft, die eine andere Nutzung des Medienservers nicht mehr zulassen soll.

Medienserver bei PUR
Typischer Arbeitsplatz beim Touring (Bild: Herbert Bernstädt)

 

Medienserver bei PUR
Flightcases mit gedämpften Innenkern für den rauen mobilen Einsatz. (Bild: Herbert Bernstädt)

 

Live Cam einsatz
Life Input für den Medienserver wird vom Künstler selbst in die Show integriert (Bild: Herbert Bernstädt)

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Übersicht: Medienserver am Markt

Green Hippo: Hippotizer HD V3

Seit 2003 ist der Hippotizer einer der Urgesteine der Medienserver, seit 2005 auch HD-fähig. Als voll tourtaugliche Powermaschine mit robustem 19“-Rackgehäuse präsentiert sich der Hippotizer HD des englischen Herstellers Green Hippo Ltd. Dank seiner perfekt auf die Software abgestimmten Hardware-Komponenten können alle Layer ohne Performance-Verluste durchgehend mit voller Auflösung betrieben werden.

Mit der Möglichkeit, nahezu beliebig viele Hippotizer mittels des Hippo-Net zu einem virtuellen Mega-Medienserver zusammenzuschließen, hat der Anwender keinerlei Beschränkungen bei der Anzahl der Ausgänge und der möglichen Screen-Größen. Auch Artnet-gesteuerte LED-Wände sind dabei für den Hippotizer HD keine Hürde – mit einer voll integrierten Pixelmapping-Lösung lassen sich diese Wände direkt aus dem Medienserver heraus ansteuern.

Medienserver Hipo-VID Hippotizer
Hippotizer HD V3 Medienserver (Quelle: FOCON SHOWTECHNIC) (Bild: FOCON SHOWTECHNIC)

 

Rückseite Hipo Medienserver
Hippotizer HD V3, Anschlüsse Übersichtlich und zweckmäßig (Quelle: FOCON SHOWTECHNIC) (Bild: FOCON SHOWTECHNIC)

 

Screenshot Medienserver
Hippotizer HD V3, Screenshot Bedienoberfläche für Überblenden, bewegen von Layern (Quelle: FOCON SHOWTECHNIC) (Bild: FOCON SHOWTECHNIC)

 

Screenshot 2 Medienserver
Hippotizer HD V3, Screenshot Contentauswahl bzw. Texturbelegung von Körper (Quelle: FOCON SHOWTECHNIC) (Bild: FOCON SHOWTECHNIC)

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Pictuall: Octo Mediaserver

Bei dem Picturall Octo handelt es sich um einen leistungsfähigen Medienserver, der zugleich bis zu acht Kanäle in 1080p ausgibt. Dabei können die Ausgänge jeweils einen Teilbereich eines größeren Gesamtbild abspielen oder aber völlig unabhängig voneinander arbeiten.

 

Pictuall Octo, Medienserver
Pictuall Octo, Medienserver (Quelle: Videlco) (Bild: Videlco)

 

Screenshot Mediamanager
Pictuall Octo, Screenshot Mediamanager (Quelle: Videlco) (Bild: Videlco)

 

Screenshot Screencontroll
Pictuall Octo, Screenshot Screencontroll (Quelle: Videlco) (Bild: Videlco)

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ArKaos: A10 HD Media Master MediaServer

Bisher als kostengünstige Softwarelösung bekannt, erweitert ArKaos die Produktpalette mit den Servern A05 und A10 HD um leistungsstarke Hardware. So hat auch Arkaos erkannt, das Software in Kombination mit Fremd-Hardware, zu größeren Problemen führen kann. Wer ein wirklich stabil laufendes System benötigt, kommt an einer definierten Hardware nicht vorbei. Auch bei dem Top Produkt A10 HD Media Master MediaServer, bei dem die Media Master Software bereits installiert ist, findet man eine neue, übersichtliche Bedienoberfläche, mehr Informationen auf einen Blick und ein leistungsstarkes Content Management System. Gerade im Bereich Audio zu Videoeffekten haben die Macher von ArKaos ganz weit die Nase vorn.

ArKaos A10 HD Medienserver
ArKaos A10 HD, Medienserver (Quelle: LMP) (Bild: LMP)

 

Medienserver ArKaos rückseite
ArKaos A10 HD, Anschlüsse (Quelle: LMP) (Bild: LMP)

 

ArKaos-screenshot
ArKaos A10 HD, Screenshot Contentmanagement (Quelle: LMP) (Bild: LMP)

 

Medienserver ArKaos-screenshot
ArKaos A10 HD, Bedienoberfläche fürs Überblenden, Quelle (LMP) (Bild: LMP)

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Coolux: Media Server LT/STD/PRO

Jeder wer sich mit Mediaservern beschäftigt kennt natürlich auch die Pandoras Box, denn sie ist eine der Urgesteine der Mediaserver Software. Der prämierte Media Server LT/STD/PRO mit Pandoras Box ist eine Komplettlösung, die eine extrem starken Render-Engine aufweist. Dazu hebt sie sich durch Echtzeit 3D Compositing hervor und ermöglicht Projektionen auf Flächen jeglicher Form und Beschaffenheit. Das einfache Handling von Farbkorrekturen, individueller Positionierung und dem freien Arrangieren von Videos und Bildern bietet viel Spielraum für kreatives Screen Design.

Medienserver Coolux
Coolux Media Server LT/STD/PRO, Medienserver (Quelle: Coolux) (Bild: Coolux)

 

Rückseite MEdienserver
Coolux Media Server LT/STD/PRO, Anschlussfeld (Quelle: Coolux) (Bild: Coolux)

 

Coolux-Screenshot
Coolux Pandoras Box, Bedienoberfläche (Quelle: Coolux) (Bild: Coolux)

 

Coolux im Einsatz
Coolux Pandoras Box, in einer typische Anwendung (Quelle: Coolux) (Bild: Coolux)

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High End Systems: Axon Media Server

Bereits 2001 wurde der erste Catalyst auf Basis eines Appelrechners in Betrieb genommen. Damals mittels Umlenkspiegel vor einem Videobeamer wurde das System skeptisch beäugt, hat jedoch den Grundstein für die heutigen Mediaserver gelegt. Heute hat High End ihren Medienserver von der Appelplattform zu einer Windows Plattform überführt und heißt auch nicht mehr Catalyst sondern Axon. Der Axon Media Server zeichnet sich vor allem durch die Funktionen HES CMA-FileManagementsystem über Netzwerk für WIN, VISTA, OSX sowie Import von 3D-Objekte im .x-Format und einem Collage Generator mit 360°-Funktion und zu guter letzt Frame Blending Interpolation für ruckelfreie Zeitlupen Playback, Content Encoding und Format Scanning sowie Segmented Collage aus.

 

AXON Medienserver
Axon Media Server, Medienserver (Quelle: Arcus) (Bild: ARCUS)

 

Catalyst Screenshot
Catalyst, Screenshot Contentauswahl (Quelle: Arcus) (Bild: ARCUS)

 

catalyst Screenshot
Axon Media Server, Bedienoberfläche für Überblenden (Quelle: Arcus) (Bild: ARCUS)

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Martin Professional: Maxedia PRO

Die Programmierung der Maxedia erfolgt fern komplexer Kanal-Layouts: Die Bild-Kompositionen, Cues genannt, werden über eine intuitive Bedienoberfläche erstellt und auf der Maxedia selbst abgelegt. Dennoch können nachträglich wesentliche Layer-Parameter noch per DMX beeinflusst werden.

Die Cues können per Netzwerk oder portable Speichermedien auf andere Maxedias transferiert werden. Wesentliche Showinhalte sind damit nicht an das verwendete Lichtpult gebunden. Im Netzwerk-Betrieb kann jeweils ein Content und Media Master bestimmt werden, von dem aus über das Netzwerk sämtliche Inhalte transportiert werden können.

Die Playback-Programmierung gestaltet sich dank des integrierten Cue-by-Cue Modus denkbar einfach: über die Gobo-Kanäle wird der gewünschte Cue per DMX live ausgewählt. Die Maxedia schiebt automatisch den Cue auf das freie Blendregister und startet die Überblendung mit der eingestalten Überblendzeit und der gewählten Überblendung. Die Smart Speed Funktion sorgt dafür, dass das inaktive Register automatisch angehalten wird, um die Rechnerleistung zu sparen.

Die eigenständige Bedienoberfläche erlaubt es die Maxedia ohne jedes DMX-Pult zu programmieren und deren Playback stand-alone zu steuern. Mit dem MaxButton Modul aus der Maxxyz Modules Serie lässt es sich MAxedia auch für den Stand-alone Betrieb zu einem “Videomischer” ausbauen.

Medienserver Martin maxedia
Maxedia, Medienserver (Quelle: Martin Professional) (Bild: Martin Professional)

 

Maxedia PRO in flightcase
Maxedia, Anschlussfeld (Quelle: Martin Professional) (Bild: Martin Professional)

 

Maxedia-media manager
Maxedia, Screenshot media Manager (Quelle: Martin Professional) (Bild: Martin Professional)

 

Maxedia-lazer editor
Maxedia, Screenshot lazer editor (Quelle: Martin Professional) (Bild: Martin Professional)

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MA: Video Processing Unit

MA Lighting vollzieht soeben den Schritt von einer reinen Softwarelösung  hin, zu einem geschlossenen Hardeware-Software-System aus den bereits unter dem Abschnitt Performance beschriebenen Gründen. Deshalb sind nicht alle Angaben mit letztendlicher Sicherheit auch schon heute  definiert bzw. keine verbindlichen Screenshots vorhanden. Das  Videosystem von MA Lighting unterscheidet sich in erster Line dadurch, dass es  sich ausschließlich über MA-Produkte steuern lässt. Jedoch ist dafür nicht zwingend ein großes Lichtstellpult anzuschaffen, sondern es ist auch möglich über die kostenlose PC-Software „ grandMA onPC  oder grandMA2 onPC “ den Medienserver zu Steuern. Auch ist es möglich mittels  2port Node von einem beliebigen DMX-Pult die DMX Werte zu empfangen um damit dem onPC die fehlenden Fader zu spendieren. Ist jedoch die  MA Video Processing Unit (VPU) mit einer  grandMA  oder grandMA2 verbunden, so bleibt beim Bedienern  kein Wunsch mehr offen, insbesondere wenn es um die Integration der Videowelt mit der Lichtshow geht.

Medienserver MA VPU
MA Video Processing Unit (VPU), Medienserver (Quelle: Lightpower) (Bild: Lightpower)

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MX Wendler: FXServer

Grundsätzlich zeichnet den FXServer die Eigenschaft aus, bis zu vier Video-Ausgaben aus einem Gerät gleichzeitig zu erstellen, künftig sogar noch mehr. Vier Ausgänge  sind einfach eine ideale Anzahl von Outputs, mit der die meisten Projektionsaufgaben von Theater über Installation bis zur Ausstellung gemeistert werden können. Der Schwerpunkt des FXServer sind Theateraufgaben. Alle Aktionen sind Theatertypisch Cue-orientiert aufgebaut Die Bildausgabe erfolgt natürlich in bester Qualität und das in Echtzeit, dazu kommt eine unübertroffen flexible Ausgabekorrektur.

Sehr stark ist auch die Eignung für Club-Visuals bzw. VJ-ing: Der FXServer verfügt über eine sehr starke Effekt-Engine und kann durch das eingebaute Feedback wiederum eigne neue Bilder generieren. Durch einen Spectrum Analyzer, der mittels Expressions mit jeden Effekt verbunden werden kann, ist permanent geschmackvoll Bewegung im Bild. Nach einer kurzen Einarbeitungsszeit ist jeder in der Lage, mit minimalem Medieneinsatz – teilweise nur wenigen Bildern – abendfüllende Clubvisuals zu erzeugen.

Überzeugend ist dabei auch die Wiedergabe von SWF und die pixelexakte Wiedergabe der Medien auf den ungewöhnlichsten LED-Formaten. Der FXServer eignet sich auch als Recording- und Streamingtool. Am Berliner Alexanderplatz nimmt z.B. Jochen Schweizer Bungee Jumping die Sprünge auf, und überreicht den Springern im Abschluss einen USB-Stick mit einem Flash-Film, fertig zum Upload auf Youtube, währen peoplezapping.com die Videos ins Internet streamt.

Medienserver MX-Wendler
MXWendler, Medienserver (Quelle: MXWendler) (Bild: MXWendler)

 

Screenshot Medienserver
MXWendler, Screeenshot Playlist (Quelle: MXWendler) (Bild: MXWendler)

 

Screenshot Medienserver 4
MXWendler, Screenshot Keystone (Quelle: MXWendler) (Bild: MXWendler)

 

Screenshot Medienserver
MXWendler, Screenshot Contentmanager (Quelle: MXWendler) (Bild: MXWendler)

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Fazit

Neben den soeben vorgestellten Medienservern gibt es noch Moving-Beamer, die einen Medienserver integriert haben. Wenn man die Entwicklung betrachtet, als um 2002 die ersten Systeme mit den rudimentären Funktionen vorgestellt wurden und welche Funktionstiefe heute standardmäßig zur Verfügung steht, wird deutlich, dass sich diese Technik etabliert, an Komplexität zugenommen hat und darum eigene Spezialisten fordert.

Anmerkung: Die mit [  ] umrahmten Begriffe in der Einführung beschreiben die Funktionen, die sich in der Übersichtstabelle der am Markt etablierten Medienserver wiederfinden.

Vertrieb device+context Videlco Europe Limited coolux GmbH Arcus Licht- und Präsentationstechnik GmbH LMP Martin Professional GmbH Lightpower Focon  Showtechnic
Hersteller device+context Picturall Ltd. Coolux High End Systems ArKaos Martin Professional A/S MA Lighting Green Hippo
Produktbezeichnung MXWendler FXServer Picturall Octo Mediaserver Media Server LT/STD/PRO Axon Media Server A10 HD Media Master MediaServer Maxedia PRO /  Broadcast MA Video Processing Unit (VPU) Hippotizer HD V3
Informationen im Web: www.mxwendler.net www.videlco.eu, www.picturall.com www.coolux.de www.highend.com www.arkaos.net www.martin-pro.de www.malighting.com   www.green-hippo.de
Funktionen
Layer 24 Layern 32 Layer, max. 8 x HD Video Bis zu 32x Echtzeit 3D Grafik & 16xVideo Layer Layer 3 Layer + 1 Global Layer bis zu 8 Layer mit voller HD Funktionalität (Full HD) Cue aus bis zu 20 Layern (19x frei + 1x Default), Output mittels A/B Überblendung oder Cue-by-Cue Modus, Cues (Media-Kompositionen) werden wie bei Lichtstellanlage den Überblendregistern A oder B zugewiesen.
Top-Layer nur DMX-Steuerbar zum Einspielen von Filmen
32 video 3D layer alle einzeln als fixture anzulegen. Zusätzlich Master layer, Keystone layer und Softedge layer pro Head (unabhängigen Ausgang) 8 Layer 1280×720 oder 4 Layer 1920×1080, jeweils ruckelfrei simultan mit Video bespielbar.
Eingangssignal wahlweise aus Media-Player, Layer-Routing, Live-In oder eingebautem Media-Generator.
Sämtliche Layer-Funktion DMX-steuerbar
Layerfunktionen Positionierung, pixelexakte Größenangabe, automatische Wiederholung, Rotation, Skalierung, Aspect/Fill Modes, Snapshot+Restore Funktion Positioning, Scaling, Rotation, Aspectratio- , Intensity-, Videolevel-, Colorcorrection-Control,
Media-play-Mode (loop, play,Stopp, Pause and Continue to next media) –Faderstart möglich
XYZ Position, Rotation, Skalierung, Media & Object Überblendung, Colour Video FX Strobe, Farbmischung, Skalierung Positionierung,
verschiedene Effekte, Rotation, Content-Auswahl,
Synchronisierung, Abspieleigenschaften, Keystoning, Curved Surface, Masken, Collage Generator werden über einen
für alle drei Layer globalen Layer eingestellt.
Dimmer 0-100 % linear-digital, Position, skalieren, rotieren, Transparenz, “Audio Flash” Effekte, Audio Visualizer Generatoren für Sound to Light gesteuerte Animationen, mehr als 60 frei konfigurierbare Effekte, stufenlose Farbmischung Helligkeit, Blendfunktion, Position, Groesse, Rotation, Farbe, Shader-Medium und -Funktion, Image Effekte, Parametereingabe fuer 3D/2D Effekte, interne Effektengine fuer alle Parameter Immer 3D, kann mit simpler plane auch 2D genutzt werden. Ist immer 3D im Raum angeordnet – pixelgenaue planes, als auch verschiedene 3D Objekte mit Oberflächenbespielung. Standard Funktionen wia Anordnung im Raum (X,Y,Z), Scaling, Rotation, alles in Einzelschritten als auch animiert… Positionierung (x,y,Zoom,Aspect,Rotation), Farbkorrektur (RGB, HSI, Brightness, Contrast), Speed/Playmode, zwei unabhängige Effektsektionen pro Layer.
Layer Zusammenspiel Überblendungen und Wipes, Fades, Pushes, auch selbst definierbar. Automatische Crossfades, Final Transforms und Final FX
Layermodes wie Photoshop, Picture in Picture, Add, Mask, Luminance etc. beliebige Positionierung, auch eigene Modi erstellbar, Auto fade in, Expressions, Animationen
Transparenz, Draw-Mode (Überdeckung) 3D Layer Compositing jeder Layer kann sich frei im 3D-Raum bewegen, ebenso
der Viewpoint (entspricht dem Ausgang der Grafikkarte)
Crossfading, Addition, Subtraktion, Multiplikation, Minimum und Maximum Layer zunaechst hierarchisch uebereinanderliegend, Zusammenspiel kann ueber Blendfunktion gesteuert werden Höherer Layer überdeckt niedrigeren , Brightness einzelnd regelbar oder über Dimmerfunktion zusammen mit Transparancy für Überblendungen Intensitytrigger wahlweise,  Layer-Routing möglich
Höherer Layer überdeckt niedrigeren
3D Effekte Water, Bolb, Decay, Grease und Azurro-Rauschen In Entwicklung, ende 2009 3D Keystone/Warping Effekte 3D-Objekte, Masken, LED Effekte, Texture Rotationen,
Drop Shadow, Blur etc.
diverse 3D Körper, variabel Smoke, Ocean, Tunnel, Landscape, Blob, Rings, 3D Objekt Import etc. blur, sepia, b/w, waves, etc Cube, Plane, Curve, Tubes, Head, Bowl, jeweils indiziert oder animiert
Framing
Iris, Blendenschieber
Fade, Circular, Flip, Push, Wipe, eigene Modi Faderfunktionalität pro Layer möglich Eingebaute Iris, Cropping Gradient Masken Framing, Iris, Blendenschieber siehe Effekte Ja + Mastermasken Verschiedene Masken, Blendenschieber Verschiedene Masken  (jegliche 3D Objekte) , Blendenschieber , Iris Iris, Blendenschieber, Verschiedene Masken, Blendenschieber, Iris
Bewegtbildsteuerung Key-In, Key-Out, Vor/Zurück, Loop, Oneshot, Randon, Jitter Modes, Slow Motion Alle Parameter über cuelisten oder realtime  In / Out Point, Seamless Looping, adaptives Frameblending In-Out-Punkte, Abspielrichtung, FPS, Geschwindigkeit,
Synchronisierung (andere Layer, Network.), Loop, Slow Motion Playback
stufenlose Geschwindigkeit vorwärts und rückwärts, frei definierbare in- outframe Punkte In-Out-Punkte, Geschwindigkeit, Interpolation von Zwischenbildern bei langsammen Geschwindigkeiten In-Out-Punkte, Abspielrichtung, Geschwindigkeit, Interpolation von Zwischenbildern bei langsammen Geschwindigkeiten , Einzelbilder In-Out-Punkte, Abspielrichtung, Geschwindigkeit, Interpolation von Zwischenbildern bei langsamen Geschwindigkeiten
Alphakanal wird unterstützt ja wird unterstützt Alphakanal wird unterstützt (für jede Farbe) wird unterstützt wird unterstützt wird unterstützt
Colorkeying Color-, Chroma- und Luma-Keying möglich Alphachannel ChromaKey, Luma and Colour Key Transparenz, Auswahl beliebiger Farben Chromakeying, Lumakeing Dark = Transparent und Auswahl beliebiger Farbe Auswahl belibiger Farbe oder sogar eines Farbraumes mit einstellbarer “Farbweite” wahlweise  Luma-Keying oder Colour-Keying
Farbmischung RGBA, Maskierung, Heller/Dunkler, Difference, Bild-In-Bild, 120 Effekte, auch eigene Möglich 32 Bit Farbraum, RGB Subtraktiv und Additiv, Invertierung, Schwarz Weiß 32 Bit  Farbtiefe, RGB Multiply, ADD, Invert, Shift, Contrast, Brightness, Colour Blend,… RGB, CMYK, HueSatContrast, Invertierung, Alpha, GBR,
BGR, YUV, Gamma usw.
RGB, digital (pro Layer separat) RGB Subtraktiv und Additiv, Invertierung, Color Shift, Schwarz Weiß 3×8 Bit Farbraum, RGB Subtraktiv und Additiv, Invertierung, Schwarz Weiß 32 Bit Farbraum, RGB Subtraktiv und Additiv, Invertierung, Schwarz Weiß
Schriften Schriftanimation über Flash, auch inhaltlich über IO steuerbar. Javascript-Schnittstelle. Über PNG Echtzeit Live Text Editor nicht möglich Texteditor für “Flash Texte” mit über 50 Flash Text Mustern Schriftplugin plus .txt Import kein eigener Schriftengenerator, aber einfach per BMP machbar (besonders für Pixelmapper) N/A
Pixelmapping DMX-Pixelpatching über DVI-Ausgabe, über Ecue Butler und DMX Visual-to-Light über Enttec Ausgabe Uneingeschränkter DMX Fixture Patch nicht möglich LED Mapper zur DMX- oder ArtNet-Ansteuerung von LED Pixeln DMX-Pixelpatch, auf beliebige Geraete mit RGB oder CMY Farbmischung (auch Moving Lights), dynamische Werteuebergabe fuer die Farbkanaele zwischen Pult und Medienserver moeglich DMX-Pixelpatch , zukünftig via Setup der grandMA Konsole DMX-Pixelpatch im Realraum, umfangreiche Geräte-Library, bis zu 10 Pixelmapper simultan, Ansteuerung von Sonderkanälen
Tonspuren ASIO Audio Unterstützung, beliebig viele Kanäle, beliebige Kanalwahl per Clip, Audio Signal Damp per Clip ( auch per IO ) , Audio in über beliebige Schnittstelle, integrierter Spectrum Analyzer mit Zuweisung zu Abspiel- / Effektparametern. Audio Ausgabe Analog und Digital, S / Pdif, XLR, Stereo Mini Klinke Multichannel Audio Support – optional Video & Audio layer für .wav Files
(auch zusammengefasste 7.1 .wav files)
digital und analog in Vorbereitung Audio Analog und Digital, SPdif, XLR, Stereo Mini Klinke
Neben Ton in-out auch Triggerung von Bildeffekten über Audioimpulse, eigner DMX Kanal zur Pegeleinsellung
Audio Analog, XLR, Stereo , S/PDIF möglich Integrierter Ton im Video abspielbar. Eigener DMX Kanal zur Pegeleinstellung pro Layer
Synchroniesierung DMX, ArtNet, Midi, OSC, Wii, Tastatur, Keyboard, WLAN External Timecodeinput LTC, MediaNet Netzwerk in Vorbereitung Netzwerk bei eignem Protokoll via MA-Net (Realtime 30fps) sind die VPUs und auch die DMX Daten des Pultes synchronisiert  Midi, SMPTE,  Netzwerk mit eigenem Protokoll  (HippoNet)
Bedienung
Anschluss Vorschaumonitor Anschluss DVI, VGA, VNC DVI I, Contentdateien vorab sichten Vorschau integriert ja 2x DVI (VGA) female Anschluss DVI, Eigne Bildschirmdarstellung zusammenstellbar Anschluss DVI, Eigene Bildschirmdarstellung im Rahmen des Patches und der Software 2x Anschluss DVI, Eigene Bildschirmdarstellung zusammenstellbar
Display, Menü am Gerät Auf Wunsch Kommunikation mit Wireless Gräten wie iPhone / Smartphone / Netbook. LC-Display IP-Adressierung LCD Frontpanel, IP Configuration, Outputsettings, Testpattern Selektion, und Modus Auswahl nicht vorhanden nein LC-Display für Adressierung, Verbindungsanalyse, Aufruf Testbilder Display am Geräte (VPU PLUS und VPU Pro) 7″ – über Netzwerk ohne weitere Lizenz  an jedem Rechner / Laptop mit passender SW LC-Display für  Bedienung
Content Management
(verteilen und löschen)
Beliebig auf Raid 0/1 verteil- und anwählbar. Auf Kundenwunsch Medien auch auf SSD für extrem geringe Anspiellatenzen Mediamanager im remote user interface Integrierter automatischer Datentransfer und 16 Bit Medien und Objekt Selektion via ID 255 Plätze in 255 Ordnern, Ordner 255 reserviert für die
Video-Inputs
rund 240 Ordner für je bis zu 255 Content Files / (insgesamt rund 60.000 Content Files) flexible Media Library, Vorsortierung in Video, Texture etc. Verzeichnisse: darunter bis zu 255 Unterordner mit je 255 Files 255 Plätze in 255 Ordnern, erster Ordner reserviert für 4 x Life Video in  und Standard Testbilder, ein Ordner nur für 3D-Objekte 255 Plätze in 255 Ordnern,  Synchronisierung mehrerer Server, Master-Slave möglich
Bidirektionaler Austausch zu Lichtstellkonsole Kommunikation über CITP Über Chamys-console mit Thumbnailanzeige, eigenes Pult in Entwicklung, CITP/MSEX CITP Media Exchange nein, aber Austausch zur CMA-Applikation über Netzwerk MSEX Protokoll Unterstützung zur Anzeige von Content Vorschauen auf MSEX kompatiblen Lichtpulten, MA Net in Vorbereitung Rueckmeldung ueber CITP MSEX 1.1 Nur Eigne Pulte über eignes Net – Bidirektional mit Contentanzeige auf Lichtstellpult, Synchronimpuls Content- und Livebildanzeige auf Chamsys und Avolites-Lichtpulten via HMap2.
Content
Unterstützte Dateiformate Bildsequenzen, Shockwave Flash, Bilder ( alle gängigen Formate ), AVI Formate, Quicktime Formate, Live Schnittstelle zu MaxMSP/Jitter, ComputerVisionResults von EyesWeb, alle MPEG Formate MPEG-1, MPEG-2, MPEG-4, MJPEG, H.264, VC-1, AVC, JPEG, PNG  ,  alles weitere möglich auf Anfrage – HD Content nativ bis max. 6144 x 2580 möglich, custom codec .clx, .x, .avi, .wmv, .mpg, .mov, .bmp, .jpg, .tga, .png, .mp3, .wav. alle Windows-Formate JPEG, BMP, GIF, PNG, MOV, AVI, MPEG, WMV, ASF, SWF, MP4. / Audio nein avi / mpg / mpeg / wmv / mov / mp4 / 3gp
bmp / dib / jpg / jpeg / dds / tga / png
swf
mpeg avi, .wmv, .mpg, .mov, .bmp, .jpg, .tga, .png, .mp3, .wav.
mitgelieferter Content Umfang 1000 Dateien 2200 verschiedene: Loops, Gobos, Tiles,  Masken und 3D Objekte mehr als 1400 Dateien (Bilder und Movies) ArKaos Content Demopack 5 Media DVDs mit ca. 400 Files wird zur Zeit noch definiert ca. 300 Dateien
Content / Signale in VGA in ( optional ), DVI in ( optional ), Fire Wire, DV über Fire Wire, USB Grabber, Ethernet / SDI, FBAS, Composite Ein Input möglich bei 6 Ausgängen USB, Ethernet
Optional:  Composite, VGA , DVI , HD SDI
SDI, Svideo DVD-Brenner, 8x USB-A, Multi Card Reader hinter Frontplatte, 1x FireWire, 1x eSATA, LAN 10/100/1000 Mbit Fire Wire, USB, Ethernet / SDI (nur Broadcast), FBAS, Composite Fire Wire, USB,  Ethernet, SDI  (full-HD) , FBAS, Composite Fire Wire, USB, Ethernet / SDI, FBAS, Composite
Live In  Auflösung Beliebig ( von Grabber bestimmt ) bis 1080p  up to 1920x1080p 720×486 Video Capture Card vorinstalliert
(1x HDMI / DVI (525 NTSC, 625 PAL, 720 HD, 1080 HD)
(Component, NTSC, PAL, S-Video)
USB, FireWire
SDI: 1080i, 720p
Analog 720 x 576
Abhängig von verschiedenen Faktoren 1024 x 768 Pixel
Live In / Delay Frames Grabber Hardware + Grabber Software + 2 Frames 2-5 Frames Minimum 2 Frames Server Eingang bis Ausgang mit SDI Karten K. A. effektabhaengig, im Schnitt 2 Frames Ja / wird noch abschließend getestet YC oder S-Video, optional  RGBHV, SDI, auch als 4fach-Karte
Fernsteuerung externer live-Kamera Keine Ansteuerung RS232 , DCam, Ethernet nicht möglich nein Tally-Anbindung via grandMA möglich über RS232
Ansteuerung
Ansteuerung über DMX 512, ArtNet, Midi, OSC, Wii, Tastatur, Keyboard, WLAN, Optimus OLED für Playliste Java basierende Client-Software – Remote user interface für Windows, OS X and Linux, DMX, Art-Net, Serial, Ethernet (z.B. 42CONTROLS), DMX 512 ,  Art-Net,  RS 232, TCP, UDP , Midi, LTC, Media Manager DMX512, Artnet DMX 512 XLR 5 pol, ArtNet RJ 45 female, MSEX, MA Net in Vorbereitung DMX 512 auch via Art-Net, Bei Anschluss Konsole via Netzwerk auch Ansicht Content auf Konsole möglich nur über grandMA Konsolen DMX 512 auch via Art-Net, Bei Anschluss Konsole via Netzwerk  und Unterstützung von HMap2 auch Ansicht Content auf Lichtkonsole möglich
Steuerungskreise 512 via DMX/Artnet Interface, “DMX-Tester” zeigt eingehende DMX-Werte, Midi bis zu 16 Geräte Je nach Version und Systemkonfiguration abhängig wieviele Layer verwendet werden – von 73 bis max. 149 DMX Kanäle 357 in Maximalmodus (wahlweise 43/20/5 Kanäle pro Layer + 13/3 Kanäle für Masterfunktion skalierbar, Trennung in Playback, Adjustment und Layer-Steuerung Parameter werden automatisch erzeugt 455 Kreise via Artnet bzw DMX-Artnet Interface, “DMX-Tester” zeigt eingehende DMX-Werte
Maximale Stationen im Netzwerk 254 Kein Limit Nicht limitiert abhängig von Netzwerk-Klasse bzw siehe
Steuerungskreise
unbegrenzt 32  bei grandMA Serie 1 bis zu 200 mit grandMA2 HippoNet – unbegrenzt
Fernschaltbarkeit Ausschalten Medienserver über Steuerung, Einschalten über Power on Remote Server Control via TCP/UDP, Artnet, DMX Ausschalten , Umschalten, Modi-wechsel  VPU über Steuerung, Einschalten über Power on Ausschalten Medienserver über Steuerung, Einschalten über Power on
Projektionsflächen-Anpassung
Keystone Correction Pro Layer bzw. gesamte Ausgabe an beliebig vielen Objekten mit jeweils bis zu 8×8 Pivots. Ja, an vier Punkten – realtime positionierbar Patentierte Keystone Korrektur Keystone Correction wird unterstützt ja ueber Output Adjustment ja über Layer an vier Punkten  ja über Layer an vier Punkten
Gekrümmte Flächen Cubic Distortion über Ausgabekorrektur mit bis zu 8 Graden ( also 8 Pivots pro Edge ) Gritpunkte – 16 fach Bezier – realtime positionierbar Advanced Bezier Warper integriert Curved Surface wird unterstützt nein 3D Objekte  ja mit Screenwarp frei verzerrbarer Output
Softedge Über Softedgeelemente mit 4×4 Punkten. auch kubisch mit integrierter Gammakorrektur des Projektionssytems dazu bitmapbasiertes Maskierungstool Ja , horizontal, vertikal, Gammacurve Bis zu 25% Überlappung durch Gamma Kurven an allen Bildkanten Softedge über Transparenz Multiscreen, Widescreen, Softedge über Graukeilmasken über Graukeilmasken  ja, Rand, Überdeckung und Gradient einstellbar
Image splitting Imagesplitting – Ausschnitt für alle Elemente Frei wählbar, also auch Bildwiederholung, Dopplung, Mirroring etc Image output offset for X&Y ja ja ja ja  ja
Projektion Out
Signale Out Bis zu vier Ausgabe auf VGA oder DVI, Max. 4096×768 in Version 4.0 bis zu 7680×1024 ( 6xSXGA ) alles in Echtzeit aus einem Gerät 8 Outputs DVI-I , bis Full HD Zwei DVI I Ausgänge DVI zwei DVI-/VGA-Ausgänge PRO: wahlweise GUI + Out1 oder Out1 + Out2
Broadcast: GUI + Out1 + Out2
jeweils ueber DVI-I
DVI 60Hz pro Head, VPU Pro: 2x full-HD SDI zwei RGBHV auf BNC und DVI und  1x  S-Video
HDTV-Bildformate
Zeilenzahl/Bildabtastverfahren/Bildwiederholfrequenz
720/P/50 Progerssiv Ganzbild
1080/i/25 Interleaced Halbbilder
Bilder bis 4k ( optional ), Bildsequenzen bis 4k ( optional ), Mpeg bis 4k, Live nach Systemkonfiguration Graphiken   8196  x  8196
Video  1080 i/p  / 720p NTSC/PAL
abhängig vom Display-Device >1080p ! HD fähig – Standard Auflösung plus 1920×1080, 2560×1024, 3840×1080
Ruckelfrei bei 8 Layer HD 720p, MPEG2 10Mbps oder
5 full HD 1080p, MPEG2 15Mbps
Pro: 720p
Broadcast: 1080p
Per TripleHead2Go UltraWideScreen Loesungen bis zu 3840 x 1024 pro Ausgrang moeglich
Stills bis zu 2048×2048
Stillbilder 2048 x 2048
Bewegt 1920 x 1080 als 1080p  bei 60Hz
bis zu 8 layer gleichzeitig bei freier Output-Aufteilung
Stillbilder 2048 x 2048
Bewegt  2x  1920 x 1080 als 1080p
Besonderheit Funktionen:
 Avi Aufnahme, Flash Video Aufnahme, internes Feedback, expression Linking für Animationen, Bildsequenzen, Wiimote Interaktion, Live Bridge zu MaxMSP/Jitter, e:cue Ansteuerung, e:cue Ansteuerbar, Ansteuerung über Drenkelfort Eventdriver AV, ASIO Audio Unterstützung, Flash – auch Live Flash – Support, Optimus Rendert alle 32 Layer live in Echtzeit. Echtzeitkontrolle aller Parameter. 8 Full-HD Ausgänge in einer Maschine. 64144 x 2580 Videos werden unterstüzt. Komplett freie Screen-positionierung. Synchronisierung aller Playback Geräte Collage Generator inkl. 360°-Funktion Ein Ghost System stellt die Systemwiederherstellung im Falle eines Absturzes sicher. Erstellen und Ablegen der Media-Kompositionen (Cue) am der Maxedia selbst ueber intiutive Programmieroberflaeche (Touchscreen-optimiert), dadurch einfache Playback-Programmierung per DMX  Voll integrierte Lösung im MA-Netzwerk-.Verbund….
Media Manager zur Programmierung optional erhältlich; komplette Mediensteuerung möglich Codec: DirectShow, MPEG 2/4, Quick Time automatische Uebertragung der Cues auf andere Maxedias im Netzwerk
Softedge horizontal und vertikal HW Modus für Grafikkarten basierende Effekte (spart CPU Power)
Overlay Support für Dual Output Grafikkarten
Vereinfachte Playback-Programmierung ueber Cue-by-Cue Modus, bei dem nur der jeweils neue Cue angewaehlt werden muss. Die Maxedia waehlt dabei automatische das freie Register und startet die Ueberblendung in der vorgegebenen Zeit.
Software Development Kit
Zusatzprogramme wie den Widget Designer zur Erstellung eigener/kundenspezifischer Bedienoberflächen
Lichtkonsolen unabhängig
Hardeware:
Betriebssystem Apple, Windows Linux Windows XP Windows XP embedded XP Professional Windows XP embedded MS Vista Windows XP Home
Prozessor Intel Multicore Intel Core i7 Intel Xeon Intel Core2 Quad 2.8 GHz PRO: Intel Duo Core
Broadcast: Intel Quad Core
Festplatte / RAID FP 1 TB System und Backup, 1/2 TB Media je nach Raid Konfiguration 1,5 TB für Content
32GB Solid-State-Disk für Programm und System
/ Raid 10 und Hotspare
Bis zu 1TB redundant/ Je nach Version Raid 0; Raid 10 SATA 500 GB System mit 2 x 500 GB / RAID I für Content, Festplatten passiv gekühlt, geräuschreduziert und Shock-Resistent gelagert
Betriebssystem auf separater HD
Revisionsabhaengig
PRO: 1x 200-320GB fuer System und Software 1x 200-320GB fuer Medien
Broadcast: 1x 250-500GB fuer System und Software, 3x 320-500GB fuer Medien
2x 145 GB für Content
145 GB für Programm und System /  Raid 1
Grafikkarte NVidia Workstation 4 x Geforce 9800 GT Nvidia HIS Digital HD4850 2x nVidia Dual Outpot DVI ATI radeon minimum NVIDIA Geforce 9800 GTX ATI 512 MB
Dual Netzteil Kundenwunsch nein Optional erhältlich Nein Hot Plug able Dual Netzteil
Roadtaugliches Case…. 19″ Fightcase mit 19″ Rechner, Schulbaden-Tastatur und Mousepad, Frontseitige I/O Panel 19″ Rechner 4 HE 19″ Flightcase  optional rehältlich Roadtaugliches Case Media Server kann in ein 19″ Rack eingebaut werden (3HE) 19″-Industriegehäuse mit 4 HE, Shock Absorber und eine passive, geräuschreduzierte Kühlung mit austauschbaren, leicht zu reinigenden Filtern, sämtliche Bauteile zusätzlich befestigt und gesichert 19″ Fightcase mit 19″ Rechner, Schulbaden-Tastatur und Mousepad, Frontseitige I/O Panel Optional  19″ Rechner,  Frontseitiges LCD-Panel, Rückseitiges Profi-Anschlusspanel mit roadtauglichen Verbindern
Besonderheit Hardeware:
Betriebssystem vorinstalliert und getestet
ArKaos Media Master vorinstalliert
ArKaos DMX Interface vorinstalliert
ArKaos LED Mapper vorinstalliert
Ghost Backup System
Swingframe inside – Tourtauglich in Standard 19″ Cases
Listenpreis incl. Mwst.
29.750 Euro 9.400,00 8.746,50 Euro incl. ArKaos Media Master & LED Mapper vorinstalliert PRO: 26.200 Euro
Broadcast: 38.120 Euro
 33.082,- EUR
Referenzen
Musicals „We will rock you“ Stuttgart/Köln Cirque du Soleil’s Zed, Terry Fator & His Cast of
Thousands
Die Magie des Lichts, Bollywood, Ich will Spass (Tour)
Architainment  Everland, Korea; Post Tower Bonn Maximare Hamm
TV-Shows  Wetten dass, 80th Annual Academy Awards OSCARS, GRAMMYs , EMMYs TV-Shows Olympische Spiele 2008 + Abschlussfeier Footy Show Grand Final 2007 Eurovision Song Contest, Echo, World Music Awards, Deal or No Deal
Touring Cirque Du Soleil: Delirium; Celine Dion, Peter Fox, Rob Zombie, Gwen Stefani, Dierks Bentley, Spice Girls, Stone Temple Pilots,
Megadeth, Crystal Method
Rosenstolz 2006, Tokio Hotel 2006, Blind Guardian 2006 Human Nature, Eric Clapton, Boehse Onkelz, Hilary Duff, Usher
Industrie Ja gat 2007 LA Motor Show
Sonstige Schauspielhaus in Hamburg, das Weimarer Theater, das Burgtheater in Wien und viele andere Theater.
Club-Visuals, VJ-ing: Watergate in Berlin
3Sat Kulturzeit/Nano/Skobel, National Libary of Russia St. Petersburg, Lava Dance Club, Prive Las Vegas, Rock & Republic
Fashion Show, Royal Caribbean Liberty of the Seas,
Evangel Cathedral,
ZOUK Club KL
Dubai International Film Festival 2007
Nature One, Mayday, Glastonbury, Live8

Quellenverzeichnis:

  • FOCON SHOWTECHNIC
  • Lightpower
  • Coolux
  • Martin Professional
  • LMP
  • ARCUS
  • Videlco
  • MXWendler

Fotos und Abbildungen: Herbert Bernstädt und siehe Quellenangabe

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Mehr Details und tiefer gehende Informationen zu Lichtstellpulten gibt es in den einzelnen Unterkapiteln:

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